Protokoll vom Plenum 19.11.

Tops

‚Open-Uni‘ im April 2010
[ Warum diese Besetzung des VGs, was bedeutet sie? Unsere Forderungen ]
Perspektive der Besetzung und des Bildungsstreik
Adressaten des Protestes

Frage zu einer Vernastaltung mit einer Abgeordneten der hessischen Partei „Die Linke“
Plenastruktur
Dokumentation unserer Ergebnisse (wurde vertagt)

Open-Uni im April

In Anlehnung an die 48-h-Uni, welche bis 2007 regelmäßig stattgefunden hat, findet näxtes Jahr im April eine solche Aktion wieder statt. Die Open-Uni stellt ähnlich wie die Besetzung eine Umsetzung der Forderungen nach selbstbestimmten Studieren dar.
Alle sind aufgefordert das Programm mitzugestalten.
Es findet ein Vorbereitungstreffen statt : DIENSTAG 1.12. , 20 UHR im AUTONOMICUM

Warum diese Beseztung des VGs, was bedeutet sie?
Forderungen

[ diese Tops wurden in der Diskussion zusammengelegt ]

Die Besetzung entstand nicht des physischen Raumes wegen, sondern als Kommunikationsraum unter den Streikenden Mittel zu finden, die Forderungen umzusetzen und eine inhaltliche Kritik auszubauen.

Besetzung zur Schaffung einer Bewegung und zur Mobilisierung.

Uni soll als Lebensraum angeeignet werden.

Es entwickelte sich eine Diskussion, in der sich abzeichnet, das eine fundamentale Kritik an der Einführung der BA/MA Studiengänge notwendig ist. Es wurde allerdings auch angemerkt, das sich die Proteste stark auf BA/MA fokussieren, daher sollten andere Studis, Schüler*innen und eingebunden werden und es muss ein gesamtgesellschaftlicher Bezug in der Kritik und der Praxis gegen geselschaftliche Zwangsmechanismen hergestellt werden.

Unsere Forderungen sind in der Öffentlichkeit bekannt und werden dort diskutiert. Unseren Forderungen bringt die Diskussion aber nix. Unsere Interessen können wir nur selber umsetzen, indem wir uns Druckmittel aneignen, um die Adressate zum Handeln zu zwingen.
Denn Politiker*innen und Medienpräsenz verändern nix.

VG ist ein guter Ort um Ideen auszutauschen und sich zu vernetzen, aber keinDruckmittel
Es gibt bereits Forderungen, die wir nun umzusetzen versuchen müssen.

Perspektive der Besetzung und des Bildungsstreik /
Adressaten des Protests

[Diese Punkte wurden in der Diskussion zusammengefasst ]

Es kam die Frage auf ob die Forderungen des Sommers noch Konses sind, was von denanwesenden bestätigt wurde, mit dem Vorbehalt, dass Forderungen sich entwickeln können müssen.
Es kam die Frage auf, wie wir uns vernetzen

Eine Vernetzung mit anderen Unis und Bildungsinstitutionen ist wichtig, in Bezug auf die Studiengebühren insbesondere die niedersachsenweite Vernetzung der (Hoch-)Schulen.

Es kam die Frage auf wie wir Druck aufbauen können.

>>> Es gibt konkrete Kämpfe oder Konflikte,wie etwa der Studiengebührenboykott,
Reformkommission am Fachbereich Geschichte(exemplarisch),AK Diplom, Master für alle, Blockaden der Hochschul-rektoren-konferenz am 27.11 in Leipzig. und die Kultusministerkonferenz am 10.12 in Bonn.

Wir sind bereits jetzt genug um konkrete Schritte solidarisch anzugehen, die uns Raum und Luft schaffen, weiter zu kämpfen für grundlegende und notwendige Veränderungen in einem gesamtgesellschaftlichen Bezug. Diese konkreten, kleineren Schritte haben jeweils konkret auszumachende Addressaten, die wir dort unter Druck setzen müssen, wo wir sie schmerzlich stören.
>>>Bspw. könnten Studis aller Fächer exemplarisch am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte für die Umsetzung der von der VV entwickelten Änderungen der Prüfungsordnung.

Frage zu einer Veranstaltung mit einer Abgeordneter der hessischen Partei „Die Linken“

Der Politik-Professor Oliver Nachtwey möchte eineVeranstaltung zu erfolgreichen Protesten in Frankreich und Hessen anbieten und den Film ‚Kick it like Frankreich zeigen und dann eine Diskussion dazu führen.
Zusätzlich wurde angeboten einen Vortrag der Abgeordneten der hessischen ‚Die Linke‘
Dies wurde vom Plenum abgelehnt, da ein Vortrag einer Berufpolitikerin sich kreuzt mit der Forderung einer Selbstbestimmung.Wer die Interessenvertretung als Beruf hat kann nicht für unsere Selbstbestimmung sein. Selbstverständlich soll sie sich aber an der Diskussion gleichberechtigt mit allen anderen beteiligen können. Die Diskussion soll am Mittwoch stattfinden

Plenastruktur

Die inhaltliche Ausseinandersetzung wurde von den Plenateilnehmer*innn sehr positiv aufgenommen, so dass der Vorschlag, vermehrt solche Fragen im Plena zu besprechen gemacht wurde.
Die Ergebnisse dieses Abends sollen auf dem Plenum am Freitag vorgestellt werden.