Auf dieser Seite befinden sich die Protokolle aller VVs sowie diverses Material aus der näheren Vergangenheit.
1. Berichte der Vollversammlungen
2. Mobi-Materialien vom Bildungsstreik

Berichte aus den jeweiligen Vollversammlungen:


- VV Universitätsweit
- VV Fachbereich Psycho
- VV Fachbereich Ethnologie
- VV Fachbereich Geschichte
- SoWi VV
- VV Fachbereich Germanistik
- VV Fachbereich Romanistik
- VV Fachbereich WiWi
- VV Fachbereich Anglistik
- VV Fachbereich Kunstgeschichte
- VV Lehramt
- VV Fachbereich Philosophie
- VV Fachbereich KA/EE
- VV Fachbereich Biologie
- VV Fakultätsweit Psychologie/Biologie


UNIWEITE VOLLVERSAMMLUNG:



Protokoll vom 10.06.2009

Anwesenheit:
deutlich mehr als 700 Personen

1. Einführung
Resümee der Arbeit der letzten Wochen
Diskussionsverhalten

2. Redebeitrag
Zwischenapplaus
Rede wird auf der Blogspot-Seite hochgeladen

3. Verlesung der Forderungen
Zwischenapplaus zu jeder Forderung
-->NACHZULESEN BEI FORDERUNGEN ZUM BILDUNGSSTREIK

4. Verlesung der Botschaft von den Schülerinnen und Schülern
Beginnende Kooperation im Stadtbündnis wird gelobt, auf gute Zusammenarbeit gehofft
Applaus

5. Was ist der Bildungsstreik, Was ist bisher passiert?
Uni-intern: Vollversammlungen, Mobilisierung
National: Besetzungen, Proteste
International: Demonstrationen
Stadtbündnis: Schüler, Verdi-Jugend, DGB-Jugend und Studierende planen gemeinsam

 Unterbrechung durch einen Dozierenden:
Bitte um Veröffentlichung des Redebeitrages
Anmerkungen zu Stimmung unter Dozierenden
Aufruf, auf Dozierende und Verantwortliche zuzugehen
Ächtet System als konkurrenzfördernd
„Studiert selbstbestimmt und lernt, was ihr wollt, dann wird auch was aus euch!“
Stehende Ovationen

6. Vorstellung des Demo-Konzepts
Demos von Schülern und Studierenden in über 40 Städten
Schüler kommen aus der Südstadt und aus dem Norden
Fahrraddemo vom Nordcampus
11:00 startet die Studierendendemo am Campus und trifft an der Deuerlich-Kreuzung auf die Schüler
Abschlusskundgebung gegen 12:00 am Gänseliesel
Schüler bitten um Unterstützung durch Studierende, die nahe der Schüler-Demo-Route wohnen
Alles was Lärm macht ist erwünscht!

7. Vorstellung der Ags
Psychologie:
AK Master/Bologna setzt sich kritisch mit Bologna-Prozess auseinander
Aktion: symbolischer Bachelor-Parcours am Montag. 13. Uhr am IFL, Dienstag. Gänseliesel 13Uhr.
AK Diplom
Workshop Montag 10-12 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben
„Diplomstudierende wollen würdevoll zu Grabe getragen werden“
AK Remmidemmi
Straßenmalaktion Goßlerstraße am Montag um 12:00
AK Workload
Umfrage über E-Mailverteiler der Uni – bitte Fragebogen ausgefüllt zurückschicken!
AK alternative Uni
10 alternative Veranstaltungen, die für alle geöffnet sind
Sind dem alternativen Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen
AK Mobilisierung Demo
Dienstag um 12 Uhr, Treffpunkt vor der SUB, dann zur Z-Mensa  Flashmob kollektiver Zusammenbruch
AK Dialog mit Professoren
AK Studiengebühren
Treffen am 19.6 am 13:00, links neben der Turmmensa, wo genau wird auf der Homepage zu sehen sein
AK Film
Hinweis auf den Film bei Youtube unter „Göttingen Bildungstreikt“
Es wäre schön, wenn all die, die in der Innenstadt wohnen, Transparente aus den Fenstern hängen könnten

 Zwischenruf: Warum wird der Flashmob nicht nur in der Innenstadt gemacht
Antwort aus dem Plenum: war zunächst für Mobi geplant

 Zwischenrufe beides machen
Soll später geklärt werden, nicht hier

 Frage: wurde schon Pressearbeit angedacht?
Verweis auf Treffen im Autonomicum

 Weiter mit Aktionen:

Vorstellung AK ?? (ziviler Ungehorsam): Sa 16:00 Uhr Autonomicum, Schilder für Fahrräder werden ausgeteilt, alles weitere später
Biologie: Treffen in der Faschachaft übers Wochenende, 2 Aks in Planung
Hinweis auf Missstand im Kindergarten, Teilnahme an Sternmarsch. Bitte um Weiterverbreitung an alle Eltern
Workshop Bachelor 2.0, Alternative Studienstruktur, Mo 12 Uhr 4.103
Zeltstadt, Do., 11.06. um 20 Uhr Vorbereitung im Autonomicum
Autonomicum und Zeltstadt sind Anlaufpunkt für AGs und Fragen
Streikrat trifft sich erstmals Do. 11.06. um 20 Uhr im Autonomicum und ist offen für alle Interesssierten

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Psychologie VV

Protokoll vom 21.05.09

Ideensammlung:
Nicht alle Unis haben die gleichen Zulassungsbestimmungen: Unfaires Vorgehen bei der Masterbewerbung- folge Entsolidarisierung – Flexnow- uniranking
Beschränkung MA
Studiengebühren, abschaffen oder so dass kein Zinsdarlehn aufgenommen werden muss, Finanzierung
Vergleichbarkeit des Bachelors, Hochschullandschaft wird zerstückelt, Uniwechsel sehr schwer- strenge Notengabe in Gö
Bachelorstudiengang als Regelabschluss, in andere Ländern nicht so, Master als neu
Falsches Bewusstsein, Zweck Creditpunkte, nicht Bildung, Bildung als Ausbildung , dient verwert, nicht eigenen Entfaltung
Auslandssemester unmöglich- fehlgeschlagene Mobilität, komplettes Jahr ist verloren
Kaum noch Veranstaltungen für die dipl. – kein Interessenstudium mehr & Probleme nach Studienordnung zu studieren
Masterausgestaltung in Gö, Inhalte sind unklar bei Bewerbung
Anwesenheit, studierende haben kein Interesse wird unterstellt, Inhalte werden losgelöst von den Interessen festgelegt, Anwesenheit steht nirgendwo festgeschrieben
3- monatiges Praktikum unmöglich
Workload! – Freizeit? Workload auf einem sem. Aber Leistung in drei Monaten (falsche Berechnung)
Ba nicht berufsqualifizierend
Repräsentativität der Klausuren (auch zwischen den Fächern)
Familienplanung vs. Studium
Bessere Lehre! Mangelnde Lehrqualität
Steigende psychosoziale Belastung
Verschulte Charakter des Studiums
Stellenlage in der Uni (Finanzierung)
Asta Gö, kein Protest- zu unkritische Studierendenschaft, Interessenvertretung durch den asta- keine Zeit für Engagement
Auswendiglernen statt verstehen
Uni nicht als Dienstleistung, sondern Bildung als Grundrecht
Mehr Studienplätze
Umsetzung des Bologna-prozesses in D
Angst, Verweisung auf Sachzwänge als Basis von Entscheidungen (Konsens), Anspruch einer kritischen Psychologie?
Emanzipatorischer Anspruch
Ende

- Do, 20 Uhr immer Vernetzungstreffen vor dem Autonomicum
- Fachschaft im Städtebund mit drin
- 3. Juni VV mit den Bios
- 31. Mai Flyer von Stadt, Pressearbeit, wer macht wann was
- später noch mal VV von Uni

Kleingruppen:
Demo am Mittwoch- Mobilisieren (17.6.)- Banner malen- Flyer
AK Mobilisierung, Tine
Dialog mit Profs

Blockade

Alternative Uni

Dipl.
24 Stunden  Workload & Psychohygiene- Stressabbau

Studiengebühren

Umsetzung des Bolognaprozesses im Bereich Psychologie & Masterplätze

Geschlossen

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Ethnologie VV

Protokoll vom 19.05.09

- es waren etwa 60 Studierende anwesend
- wir haben uns über unsere Probleme im Uni-Alltag ausgetauscht und die Fehler bei der Umsetzung des Bachelors thematisiert
- danach wurden Arbeitsgruppen gebildet


Die nächste Vollversammlung findet voraussichtlich am 2. Juni um 18Uhr im Hörsaal der Ethnologie statt

Angesprochene Probleme:
- zu wenig Creditpoints für sehr hohe Leistungsanforderungen
- keine Abstimmung unter den einzelnen Fachbereichen: ungleich verteilte Arbeitsbelastung über das Semester
- wieso gibt es Referate in manchen Tutorien?
- Vorbesprechungen machen keinen Sinn (trotzdem sind manchmal die Referate schon weg)
- Abgabe der Hausarbeiten zum Referatstermin (zu viel Arbeit im Semester)
- mehr Flexibilität und Selbstbestimmung gewünscht
- Studiengebühren sind eine hohe finanzielle Belastung
- keine Freizeit mehr, keine Zeit für Freunde und andere Interessen (Freizeit geht für lernen oder arbeiten drauf)
- Forderung nach einem interdisziplinären Studiengang
- Anforderungen und die zeitlichen Rahmen überschneiden sich
- Anwesenheitslisten
„Ich bin es leid meine Mitstudierenden dazu zu nötigen mich in die Anwesenheitslisten einzutragen“
- fehlende Transparenz bei der Verwendung von Studiengebühren (die einzige sichtbare Verwendung von Studiengebühren sind Baumaßnahmen. Was ist mit dem Rest des Geldes passiert?)
„Verschwendung unserer Studiengelder für so einen Scheiß Raum wie das Vertigo.“
- keine Möglichkeit mehr ein Auslandssemester zu machen
- keine Garantie auf Anrechenbarkeit von bestimmten Credits auf bundesweiter und schon gar nicht auf europaweiter Ebene

Magister/Diplom:
- es werden keine Seminare mehr angeboten
- die Seminare sind hoffungslos überfüllt
- die Uni-Göttingen setzt die Studierenden unter Druck, indem sie dazu zwingen will bis 2011 ihre Diplom- oder Magisterprüfung abgelegt zu haben
- es müssen teilweise Seminare und Vorlesungen mit Bacheloranforderungen abgeschlossen werden

Mittelbau:
- die Probleme werden alle auf die Studienberatung abgewälzt
- zu geringe Löhne
- zu viel Arbeit für viel zu geringe Löhne
- mehr Stellen schaffen, die andere Kompetenzen abdecken
- befristete Stellen schaffen enormen Druck und Existenzangst

Bildung von Kleingruppen:
- AK Mobilisierung
- AK Modularisierung
- AK Workload (noch nicht belegt!)
- AK Mittelbau (noch nicht belegt!)

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Geschichte VV

Protokoll vom 19.05.09

- Es waren ca. 60 Studierende Anwesend.
- Wir haben über unsere Probleme im Studienalltag gesprochen und den Termin für die nächste VV beschlossen:

Dienstag 2. Juni 2009 um 12:30h. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Folgende Probleme wurden benannt:
- Finanzieller Druck durch Studiengebühren
- Kein Studienwechsel möglich ohne finanzielle Konsequenzen (Langzeitstudiengebühren kommen früher auf uns zu)
- Keine Transparenz über die Verwendung von Studiengebühren (mehr Veranstaltungen, Kurse Didaktik für Lehrende)
- Unsicherheiten bzgl. Bachelorabschluss
- Durchlässigkeit zum Master?
- Durchlassquote zum Master im Lehramt (bei ca. 50%). Taugt für Lehramt nicht viel.
- Wenig Raum für Diskussion, zu viele Leistungsvorgaben wie Referate.
- Dozierende haben selber Kritik am BA/MA, setzen das aber selber mit um (ziehen sich aus der Verantwortung); stehen aber auch unter einem großen Leistungsdruck. Deshalb gemeinsam arbeiten.
- Immer noch 3 Essays als Leistungsnachweis
- 4 Vorlesungen in der Woche, aber nur eine Vorlesung passt zum Seminar. Es gibt zu wenig Auswahlmöglichkeiten.
- Hausarbeiten nach 8 Wochen abgeben ist zu kurzfristig. Selbstbestimmte Terminwahl.
- Flex Now wird in Göttingen streng umgesetzt – es gibt Spielräume
- Zu hoher Workload (Credits/Arbeitsaufwand). KA/EE gibt mehr Credits pro Seminar. Möglichkeit studentischer Evaluationen – Workload angepasst.
- Prüfungsleistungen müssen eigentlich erst erbracht werden, wenn das anschließende Modul besucht wird.
- Ständige Änderung der Studienordnung ohne Transparenz.
- Module müssen innerhalb von einem Semester abgeschlossen werden. Wenn man das nicht schafft ist man schon bei einer Studienzeit von 10 Semestern.
- Verpflichtung alle Epochen abzudecken. Selbstbestimmt die Schwerpunkte setzen. Durch den Zwang soviel abdecken zu müssen, fallen Interessenschwerpunkte hinten runter.
- Kurzfristige Verträge für Lehrkräfte (prekäre Arbeitsbedingungen). Das Verhältnis von Lehrpersonal zu Professuren ist nicht gut.
- Kein Kontakt zu Profs. Lehrveranstaltungen werden auf den Mittelbau abgewälzt.
- Unzuverlässigkeit beim Eintragen der Ergebnisse in Flex Now. Bei finanzieller Belastung ist das problematisch, weil Studienleistungen nachgewiesen werden müssen (Privatkredite z.B.) Frau Kausch und Frau Rhode sind unserer Einschätzung nach Überbelastet.
- Druck und Belastung wird auf Studierende abgewälzt.
- Mehr Transparenz bei den Leistungsanforderungen / Lerninhalte für Seminare
- Fachwissenschaftlicher Master: Selbstbestimmte Schwerpunktsetzung beim Master.
- Als Lehramtsstudierende: Mehr Auswahlmöglichkeiten: Überblicksvorlesungen // Seminare.
- Studiengänge sollten sich an den Interessen der Studierenden orientieren.
- Durch den Zwang, dass bestimmte Leistungen erbracht werden müssen, bevor man in anderen Seminaren zugelassen wird, kann man nicht so studieren wie man möchte (im eigenen Tempo)
- Überfüllte Seminare // Wir wollen mehr Angebot
- Workload: Rechtfertigung der Credits im Bezug zum Arbeitsaufwand. Im Kommentar angeben wieviel Stunden pro Credit anvisiert sind.
- Prüfungsleistungen: Mehr Selbstbestimmung bei der Auswahl der Prüfungsleistungen. 2 oder 3 Hausarbeiten sind sehr viel.
- Keine Benotung der Prüfungsleistungen in den ersten beiden Semestern. Umsetzung des Bachelors ist nirgends Einheitlich. (Problem: Gewicht der Geschichtsbachelornote sinkt)
- Blöd: Alle Fächer werden aneinander gemessen.
- Anwesenheitspflicht in Seminaren setzt uns total unter Druck.
- Durch Überarbeitung werden die Texte zum Teil nicht mehr gelesen, Motivation bei Studierenden lässt dadurch auch nach.
- Hoher Leseaufwand in den Seminaren. Kaum Leistbar. Selektives lesen (möglichst effizient)
- Lehramtsstudium: In Semesterwoche: 5 Hausarbeiten, Schulpraktikum etc. Schlichtweg nicht möglich. Auch zu wenig praktische Erfahrung. Zu wenig Credits für Außerschulische Praktikumsberichte.
- Theoretisch kannst du Auslandssemester machen, Praktisch jedoch nicht, weil Studiengänge nicht international vergleichbar sind. Dadurch muss man auf jeden Fall ein Semester oder sogar ein Jahr länger studieren.
- Was uns wichtig ist: Solidarität zwischen Magister und BA/MA Studierenden
- Creditpoints: Ein grundlegendes Problem ist die Quantifizierung von Leistung und der Versuch dadurch Vergleichbarkeit herzustellen. Konkurrenzdruck auf einzelne Fachbereiche steigt (z.B. auch durch Evaluationsbögen). Gegen Feedback auch innerhalb der Fakultät ist jedoch nichts einzuwenden.
- Prüfungswoche ist direkt in der Woche nach Vorlesungsende angesetzt. Brauchen mehr Zeit um uns auf z.B. Klausuren vorzubereiten.
- In Anbetracht der Krise müssen wir uns Gedankden darüber machen, was wir von unserem Studium erwarten und wie wir weitere Kürzungen die sich abzeichnen? Verhindern.
- Wichtig ist uns: Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schüler.
- Flex Now ist kein zuverlässiges System (Absturz, Hack). Unsichere Datenverarbeitung.
- Es ist mies, dass die demokratischen Verhältnisse an der Uni sind, wie sie sind. Mehr Mitsprache Und Artikulationsmöglichkeiten für Studierende.

Vorschläge:
- Kleingruppe die aus den Problemen Forderungen erarbeitet? gibt’s – Dort schauen wir, ob wir einen Workshop zur Erarbeitung einer alternativen Studienstruktur bilden.
- Kleingruppe die die nächste Vollversammlung vorbereitet? gibt’s.
- Kleingruppe von Lehramtsstudierenden. Solidarisches Denken. gibt’s
- Beim nächsten Mal schauen wie wir uns am Bildungsstreik beteiligen.

Was wir gut finden im Moment:
- Keine Prüfungen mehr in VL’s
- Macht auch Sinn, sowas wie Aufbauseminare zu machen. Aber: Studienplatz suche ist sehr eingeschränkt.
- Es gibt auch didaktisch sinnvolle Strukturen.

Idee:
- Workshop:Was für eine Studienstruktur stellen wir uns vor? Über Göttingen hinaus, International schauen.

Infos und Termine:
- http://streikunigoe.blogsport.de
- Koordinierung der Vollversammlungen: Jeden Donnerstag um 20:00h. Kommunikation und Diskussion über die VV’s. Aktueller Stand
- Stadtbündnis: Donnerstags im Stadtjugendring um 18:00h
- Bildungssklau Mailverteiler. Link dazu ist auf der Homepage zu finden.

Feedback:
- Zu wenig Werbung.
- Uhrzeit war blöd gelegt. Für nächstes Mal eine andere Uhrzeit? Wann findet die nächste VV statt? In zwei Wochen: um 12:30h Mittags (12:30h): 15, (18:00h), 3.
- Nicht zu vollgepackt. Gut das wir das langsam angehen.

Punkte für das nächste Mal:
- Strategien überlegen wie wir unsere Forderungen umsetzen können.
- Über die Bildungsstreik Woche sprechen (Alle sollten sich Gedanken über unser Vorgehen machen).
- Kleingruppe zu Aktionen und Öffentlichkeit?

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SoWi VV

Protokoll VV Sowi, 14.5.:

Punkte die am Bachelor nerven:
- Bachelor als Korsett, Motivationsverlust auf Grund mangelnder Auswahl
- Kaum Semesterferien, keine Regeneration
- festgelegte Abgabefristen für Hausarbeiten
- Benotung von Anfang an, kein erlernen des wissenschaftlichen Arbeitens
- erst lernen für Klausuren, dann Hausarbeitenstress  keine Freude
- PoWi: Oberflächlichkeit durch zu viel Workload
- Beginn der BA/MA Studiengänge immer nur zum WS
- Nichts bleibt hängen  Bulimielernen
- keine Überfachliche Ausweitung des Interessenbereiches
- Berufsausbildung zählt nur wie ein außerschulisches Praktikum
- Raum für außeruniversitäre Aktivitäten zu klein Verlust von Lebensqualität
- Anwesenheitspflicht (z.T. nicht einzuhalten)
- Konkurrenzdruck wird künstlich verstärkt durch FlexNow Statistiken und Abgabetermine
- DozentInnen fördern Konkurrenzdruck; Aussortierung
- Konkurrenzkampf auch ohne FlexNow, durch Masterselektion
- Keine Vertiefung, kein Lernen für sich selbst
- Aber: Kann man all die Probleme auf den BA schieben?
+ Magister: kein Konkurrenzdruck, problematische Zulassungsgrenze, beim Magister, flexible Hausarbeitsabgabezeiten, jetzt durch FlexNow verhindert, sinnlose Aufgaben im BA (Protokolle & Essays, enorme Durchfallquote) auch im Magsiter angekommen
+ BA: auch positiv. Druck gibt auch Struktur und weniger Möglichkeiten im Studium nicht voran zu kommen
- Motivation bei Studienbeginn wurde zu Stress und Zweifeln (Was machen wir hier? Dürfen wir Kritik üben? Wie sah das System vorher aus?) Gefühl des Alleine seins, keine konkrete Hilfe bei Fragen, zu viel wird vorausgesetzt
- Magister haben auch Druck; Kritik am allgemeinen Studienaufbau nötig
- Langzeitstudiengebühren und Studienzeitbeschränkung, BA Veranstaltungen unter BA Bedingungen auch im Magister,
-Spaltung zwischen alten und neuen Studiengängen sollte vermieden werden
- Inflexibilität der Module, keine Teilmodule möglich
- Weniger Druck im Diplom, weniger als die halbe Arbeit, Diplom als vollwertiger Abschluss, BA ohne MA wertlos, aber nur 25% sollen den MA machen
- Anmeldungen im FlexNow verpflichtend, kein Rückzug, sobald individuelle Belastung  kritikwürdig
- geringe Chancen auf MA, kein Wechsel ins Ausland oder in andere UNIs in BRD möglich
- lockere DozentInnen die Rücksichtnehmen
- kein Wechsel bei Sprachkursen (zwischen den Stufen) nach Einstufungstest
- Kritik des Flex Now Systems
- Verbesserung mit Anwesenheitslisten
- Angst zu versagen im Bachelor macht mundtot
- Keine Sensibilität bei den Dozen; diese können Druck und Arbeitsbelastung nicht nach voll ziehen
- Studiengebühren
- Solidarität muss her!

Kleingruppen machen/ Forderungen aufstellen und an die richtigen Adressaten stellen

- Wo können wir ansetzen?
- FlexNow Verantwortliche anfragen; Noten herausnehmen
- Kommunikation mit Dozen ( Um Unterstützung für die Streikwoche bitten)
- Druck machen auf Vorstand den Druck zurückgeben
- Mittelbau einbinden und gemeinsam Druck aufbauen
- Aktionen: E-Mail Bonbardement
- Studis in Auswahlkommissionen

Wiederaufnahme der Diskussion:

Problematik muss der Masse vermeittelt werden wie geht das?
Keine Zeit für Engagement; Unterstüzung ohne aktive Teilnahme
ATTAC macht auch Bildungsstreik; Vernetzung wird angeboten
Wenn zu radikal, wird die Masse abgeschreckt auf Rhetorik achten und auf Auftreten
Orga in Kleingruppen hat Schneeballeffekt
SchülerInnen Streiken auch Vernetzung!

Kleingruppen:

- Modularisierung Soziologie
- Workload
- Dozenten ins Boot (FSR will sich drum kümmern)
- FlexNow
- Mobilisierung (Flyer etc. sollen über Verteiler geschickt werden, dann kann jeder Ausdrucken und verteilen)
- Öffentlichkeitsarbeit

Nächste VV: 20 Uhr, ZHG 010, 28. Mai

Vorschlag: Ab 21 Uhr soll der Mittelbau dazu eingeladen werden
(Mittelbau frühzeitig einbinden, Interessenswidersprüche klären, Inhaltliche Diskussion führen)

Weitere Diskussion:

- Durch Kleingruppen muss Orga Arbeit auf viele Aufgeteilt werden, Verbindlichkeit geschaffen werden und allen eine Chance zur Beteiligung gegeben werden

- Große Plattform nicht überschätzen (kaum Resonanz), Kopplung Netz/Kultur, Gesellschaftsverständnis varriert nach Studiengängen (gezielteres Auftreten nach Fachbereichen)
- Slogan? Wie radikal? Welche Begriffe? Außenwirkung? Vokabular nicht zu links und aggressiv werden lassen, Vermittlungsebenen
- Wie repräsentiert sich die Bildungsstreikstruktur?
- keine Spaltung der VV zwischen den VVs
- positive Ansichten bei Bachelor Umfragen (HIS)  Repräsentanz?
- BA Juristen sind nicht vertreten: können auch zur nächsten VV kommen
- Wie mobiliseren? CreditPoint Jagd in Leipzig … ;)

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Germanistik VV

Protokoll vom 09.06.09

Vollversammlung Germanistik Ergebnisprotokoll

ca. 80 Studierende anwesend

1)Einstieg: Rückblick VVs s.h. Protokoll der letzten VVs
Ansage Uniweite VV Di 10.06 18Uhr ZHG 010

2) Vorstellung AGs

a)Ak Mobilisierung:
Dozierende informiert und zur Unterstützung aufgerufen
800 Flyer gedruckt--> Sind diese angekommen, immerhin haben wir nur 1110 Studierende
Dozierende haben die VV teilweise angekündigt und auch den Bildungsstreik thematisiert

Busch war besorgt, er wollte wissen was los ist und was passieren wird.

Forderung der VV. Es sollten überall Ansagen zum Bildungsstreik in den Veranstaltungen gemacht werden und das Thema sollte explizit angesprochen werden und auch diskutiert. Es sollte keine Anwesenheitslisten geben.. WIR MÜSSEN SELBST AKTIV WERDEN.

Überlegungen was anstelle eines Seminars passieren könnte: ( Diskussion zum Thema, anstelle der Seminarsitzung)

Warnung: Blöde Menschen streuen gezielt falsche Infos zu verschiedenen Terminen (z.B. im Internet) → lieber nochmal über Flyer vergewissern.

b) Ak Forderungen
Es gab Mails, die an den Ak Forderungen geschickt werden, aber nur wenige, dass nimmt die Repräsentation

Aufforderungen des Aks: Schreibt weiter fleißig Forderungen, damit wir ein differenzeites Bild haben und damit zum Prüfungsamt gehen können.

c)Ak Essays abschaffen!
Es gibt Unterschriftenlisten, die sich aber nur auf dieses Semester beziehen da dort noch eine Lücke in der Prüfungsordnung besteht. Ab nächsten Semester würde das für alle gelten (So habe ich das verstanden, korrigiert mich ansonsten)

Forderung: Wir nehmen in den Forderungskatalog auf, dass wir für alle diese Essays abschaffen wollen.

3.)Vorstellung Termine. Siehe PowerPoint Präsentation, welche herum geschickt wurde

Fragen und Probleme:

Die Demonstration am nächsten Mittwoch beginnt auf dem Zentralcampus für alle Leute vom Zentralcampus. Vom Nordcampus gibt es eine Fahrrad.

Änderung zum Theater der Unterdrückung:
Es wird am Donnerstag ein von 16-18 Uhr ein Alternatives Seminar geben dazu geben.
4.Gesammelte Aktionsideen: siehe ebenfalls Power Point Präsentation
Es werden alle Vorschläge und Pläne für Aktionen und anderes über die Liste geschickt. Dann wird die Mobilisierungsgruppe dafür eine Übersicht erarbeiten.

Vorschlag: Mehr Öffentlichkeitsarbeit → Vielleicht das Göttinger Tageblatt oder andere Zeitungen anschreiben

Ak KontoBoykott stellt sich vor: In der Philosophie gibt es Bestrebungen noch einmal einen Boykott der Studiengebührenzahlungen für das nächste Semester anzustreben.

Vorschlag fürs Studip; Die Übersicht der Aktionen als Datei in den Veranstaltungen hochladen.
Aufforderung an alle :)

Protokoll vom 27.05.09

AG Mobilisierung
Plan für die Vorlesungen und Seminare erstellen
in den Vorlesungen Listen für den Verteiler rumgeben, damit wir mehr Leute erreichen
direkte Ansprachen an Kommiliton*Innen in den eigenen Seminaren
zentralen Ort einrichten, wo Flyer abgeholt werden können (im Autonomicum, dem Freiraumcafé im Erdgeschoss des Blauen Turms, gibt es zur Zeit eine extra Bereich für den Bildungsstreik, wo wir Flyer und ähnliches deponieren können)
die Einladung an die Dozierenden kam bei diesen gut an

Kontakt über: lukas.betzler@web.de

AG Essay
morgen ist ein Termin mit der Rechtsberatung vereinbart, um die Rechtmäßigkeit des Essays zu prüfen
eventuell wird durch die drei Seiten Essay die Hausarbeit um 3 Seiten gekürzt werde, wobei aber fragwürdig ist, ob dies die Arbeitszeit wirklich verkürzt (eher nicht, man muss sich ja dann in zwei Themen einarbeiten)
es wird aber auch schon gesagt, dass das Essay zusätzlich zur Hausarbeit von 15 Seiten hinzukäme
die Arbeitsgruppe ist da dran und versucht, genaueres in Erfahrung zu bringen

AG Prüfungsleistungen runter
Ziel: Creditpoints hoch für Prüfungsleistungen
es gab einen Besuch beim Prüfungsamt, die gut beraten haben, aber genauere Forderungen haben wollen, die den Anforderungen der Modulkataloge schon angepasst sind; die Prüfungsordnung kann, nach deren Aussage, nur einmal im Jahr verändert werden; deshalb sollten wir versuchen, dass erst einmal fakultativ zu ändern
weniger Veranstaltungen, die intensiver besucht werden können
Forderungskatalog erarbeiten, den wir mit vielen Leuten an die entscheidenden Stellen überbringen
Frau Kessler wollte eine Liste mit Forderungen haben
mit Dozierenden sprechen, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen

kontakt über: martin-jurk@web.de, contrakonto@gmx.de

Weitere Diskussion

Evaluationsbögen:
Vorschlag: vielleicht könnten die Evaluationsbögen genutzt werden, um genauer herauszufinden, was stört, wie hoch der arbeitsaufwand ist, etc.
evaluationsbögen müssten eigentlich von studierenden versiegelt abgegeben werden
in englisch wurden die evaluationen veröffentlicht
vielleicht sind die Bögen aber auch eher problematisch, da sie vom Präsidium und von der Fakultät erstellt werden, auch schon mal für die Kürzung von Stellen benutzt wurden, und vielleicht auch gar nicht für unser Anliegen geeignet sind

wie kriegen wir die Master-Lehramtsleute mit hier rein? – FG Lehramt (Maria Schmidt)

Vorgehen/ Druck aufbauen
Forderungen mit vielen Leuten übergehen (etwa an Herrn Bleumer, Fakultätsrat, etc.), das macht mehr Druck, erweckt den Eindruck, dass wir wirklich viele und entschlossen sind und wir können uns vergewissern, dass unsere Punkte auch auf die Tagesordnung kommen.
Wir sollten unsere Forderungen plakativer und druckvoller rüberbringen (z.B. wir verklagen die Mediävistik oder so) – wir brauchen mehr Druckmittel und müssen Druck aufbauen
wir müssen kompetenter werden, was das Wissen um Prüfungsordnungen, aber auch, was das Wissen um Bolognaprozess etc. betrifft
wenn Leute Aktionen machen wollen, dann sollen sie den Aktionsvorschlag über die Liste schicken, und wenn kein Veto kommt, dann wird das gemacht; so kann man sich auch positives Feedback holen und noch Leute finden, die da mitmachen, etc.
wir müssen auf der einen Seite Druck aufbauen, auch außerhalb der etablierten Gremien- und Verwaltungsstruktur, damit wir überhaupt die Chance haben, dass unsere Forderungen auf offiziellen Wege überhaupt wahrgenommen werden
Diskussionsatmosphäre und der Eindruck von Bewegung muss hergestellt werden – pluralistischer Protest auf vielen Ebenen
Problematisierung: Es fehlt die Argumentation hinter unseren Forderungen.
wir müssen den Verantwortlichen nicht die Verantwortung abnehmen und deren Job machen, sondern unseren Unmut äußern und
wir müssen unsere Forderungen nicht erst an die bestehenden Strukturen anpassen, sondern sollten auch eigene Ansprüche und Ziele formulieren
Der Widerspruch zwischen Maximalforderungen und Veränderungen im Kleinen ist eigentlich gar keiner.
Einschätzung ist aber: die Leute sind nicht der Überzeugung, dass sie etwas verändern können. Wir müssen unsere Kommiliton*Innen überzeugen, dass etwas verändert werden kann. Das geht erst mal über direkten Austausch mit ihnen. Andererseits muss die Möglichkeit von Veränderung erlebt werden, d.h. wir müssen etwas erreichen

Beschluss: Die KG „Prüfungsleistungen runter“ sammelt Kritik und formuliert daraus einen Forderungskatalog, über den bei der nächsten VV abgestimmt wird. Dafür werden noch einmal die Vorlesungen und Seminare abgeklappert und dort darauf hingewiesen, dass Kritikpunkte am Bachelor an eine e-mail-adresse geschickt werden kann. Diese Kritik soll dann in den Forderungskatalog einfließen.
Zusätzlich soll in den Vorlesungen für den Verteiler geworben werden. Vorgefertigte Listen für den e-mail-Verteiler liegen ab Freitag im Autonomicum.

Einschätzung: die VV heute war nicht ganz so super, wir hätten besser an bestimmte Punkte vom letzten mal anknüpfen sollen; die Diskussion zerfaserte teilweise sehr stark; wir sollten mehr auf Stringenz in der Diskussion achten.

es gründet sich eine AG „nächste VV gegründet“, damit dass nicht immer dieselben Leute sind

die nächste VV findet am 11. Juni

Protokoll vom 13.05. 09

- es wurden Probleme und daraus resultierende Forderungen diskutiert.
- am Mittwoch 28.05. wird es die nächste VV geben (ZHG 008 – 18.00h)!!

PROBLEME, die zusammengetragen wurde:

- Masse an Hausaufgaben (Referate, Exzerpte) verhindert Nachbereitung und somit eigenständige Schwerpunktsetzung
- Exzerpte stellen Bevormundung dar: wollen selber bestimmen, wie wir Texte lesen und lernen
- Studienordnungen angleichen + durchsetzen (Bsp.: Anwesenheitslisten)
- inoffizielle Anwesenheitskontrollen: Essays in den Mediävistik-Vorlesungen
- Seminare mit Anwesenheitspflicht sind blöd, wir sind erwachsen und können selber entscheiden, ob wir da sein wollen oder nicht (mehr Selbstbestimmung)
- Vergleichbarkeit unter den Unis ist nicht gegeben, Wechsel ist schwierig, Bindung an die Uni
- Referats-Themen in Seminaren werden nach Termin ausgesucht, nicht nach Interesse
- Qualität der Seminare leidet unter Referats-Flut
- Lern- und Studiertempo soll nicht von der Uni vorgegeben (Bsp.: Arbeitspensum)
- Finanzen sind ein großes Problem: Studiengebühren verschärfen den Druck schnell fertig zu werden
- Profs und Dozierende generell entziehen sich der Verantwortung, haben BA mit durchgestimmt, müssen deshalb auch Verantwortung tragen
- der Übergang zum Master ist mit Stress und Angst verbunden
- starre Modulabfolge ist blöd
- Studieninformation ist mau
- unflexibler Master-Beginn ist blöd: Zulassung zum Sommer- oder Wintersemester muss möglich sein

Vorschläge für FORDERUNGEN, die in der nächsten VV beschlossen werden sollen:

- Bewerbungsfrist für MA ist Blödsinn
- mehr Credits für Basismodule
- nicht alle Noten einrechnen, insbesondere die für Schlüsselqualifikationen nicht
- Basismodule beibehalten, danach muss Schwerpunktsetzung möglich sein!
- Grundlagenvorlesung ist überflüssig!!
- mehr Seminare für den Optionalbereich freigeben
- ständige Benotung weg! Notendruck bringt nix
- flexiblere Credit-Point-Vergabe (mehr Credits für weniger Arbeitsaufwand)

--> Bündnispartner_innen im Mittelbau suchen
--> Verantwortliche des Fachbereiches erst bei einer späteren VV// Gelegenheit mit Forderungen konfrontieren

- es bildeten sich KLEINGRUPPEN, die konkrete Probleme angehen wollen:

- AK Essay Mediävistik-Vorlesungen wegkriegen
- AK Mobilisierung
- AK Mittelbau ansprechen (und einladen)
- AK Prüfungen modifizieren
- …

In diese kann man sich einbringen, indem man über diese Liste Kontakt mit den entsprechenden Personen aufnimmt (vllt. in Betreff-Zeile „Workload“ etc. eintragen)

BESCHLUSS: für die Veranstaltungen in der Bildungsstreikwoche keine Anwesenheitspflicht!!!

leitet diese Mail an Freundinnen und Freunde weiter. Wer noch auf diese Liste möchte, schreibe an germanistik-vv@gmx.de!

Die nächste VV findet am 28.05. um 18.00 im ZHG 008 statt.

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Kulturanthropologie VV

Protokoll der 2. Vollversammlung
der Kulturanthropologie-Student*innen, 02.06.2009

a. Bericht der Arbeitsgruppe Dialog zum Mittelbau
b. Bericht der Arbeitsgrruppe Forderungen
c. Terminnnächste VV
d. Termine allgemein

Zu a.

Es waren neben Student*innen auch Mitarbeiter*innen des Mittelbaus in der VV
Einige Dozenten haben bereits Sympathie nd Intresse an der Kritik in den VVs und dem Bildungsstreik.In der Bildungsstreiwoche ist ein Alternativprogramm sinnvoll, wobei die Initiative auch von den Teilnehmer*innen der Veranstaltungen ausgehen soll.
Ein langfristiger Dialog zwischen der Vollversammlung und dem Mittelbau soll aufgebaut werden.

Zu b.

Die Forderungen, die aus den Kritikpunkten der vorigen VV erarbeitet wurden wurden vorgestellt, diskutiert und ergänzt.

Im folgenden werden einige Diskussionpunket widergegeben, die genau Übersicht der Forderungen ist in einem Seperaten Forderungskatalog.

Die Forderungen sind aufgeteilt präsentiert worden. Zum einen wurden Punkte für die
uniweiter VV besprochen, zum anderen die fachspezifischen Punkte und Forderungen des
Ka/EE-Institus.

Generelle Forderungen/ uniweit:

- Abschaffung der Studiengebühren
- Studeingänge und -angebot dürfen nicht an ökonomischer Effizienz orientiert
- Grundlegende Veränderung des B.A./M.A.-Studiums
» B.A. in jetziger Form ist kein berufsqualifizierender Abschluss
» Gewährleistung des M.A. für alle B.A.-Absolventen
- Flexible Handhabung des FlexNow entsprechend der individuellen Studienorganisation
- Abschaffung bzw. Verlängerung der Regelstudienzeit
- Entkopplung von BAFÖG und Credits/ Studienleistungen
- Erhalt der Einheit von Forschung und Lehre
Gleichmäßigere Verteilung von Fördergeldern anstatt (standort-)wettbewerbsorientierter Elitenförderung
Bildung ist keine Ware und darf nicht Marktgesetzen untergeordnet werden!
- Unquotierter Masterstudiengang für alle Studierenden und Ausweitung des Master-Angebotes
- Einrichtung einer studentischen Prüfungskommission zur Überarbeitung und Neuentwicklung von
Prüfungsmaßstäben und -arten

Diskussionen/Fragen dazu: ökonomischer Effizienz (bsp. Exellenz-Initiative),
Betrachtung des Magister und Diplom als Richtwert
da es aber generelle und komplexe Forderungen sind, die eine uniweite
Tragweite haben, soll dies auf der uniweiten VV zur Sprache kommen.
Fachspezifische Forderungen zu konreten Problemen sind
institutsintern, häufig
aber von der Uni-Verwaltung oder der Landespolitik abhängig

fachspezifische Forderungen Bereich KA/EE

- Mitspracherechte Studierender/ paritätisches Stimmrecht
- Studienstruktur und -alltag
- Studien- und Prüfungsleistungen
- Umwandlung von LfbA-Stellen in feste Stellen
- unbefristete Einstellung von mehr Dozierenden zu besseren Bedingungen
- Abschaffung bzw. Verlängerung der ‚Magister-Frist‘ von 2011

Diskussionen und Fragen: Dialog mit dem Mittelbau und dem Vorstand sehr erwünscht,
bessere Informationspolitik für Studierende, transparent und flexibele
Struktur des Studiums, statt Ausnahmen für „wachsame Student*innen“
Workload: schon teilweise Verbesserung in den unteren Semestern, doch
Credits und Workload haben einen derzeit Bezug zu den Mitteln und den
Kapazitäten des Instituts
» Kritik an der Quantifizierung von Bildung/
Lehrerfolgsbemessung
Teilweise isnstitutsübergreifende Problematik wegen Finanzierung,
Kapazitätenbemessung des Institut, FlexNow – „Diktat“
Frage nach derzeitiger Kapzitätenbemessungskriterien
Komplexität des Charakters der Veränderungen im Bildumngsbereich
seit dem Bologna-Prozess

Die ausführlichen Forderungen mit konreten Arbeitsvorschlägen am Institut sind in dem Forderungskatalog zu lesen. auf www.streikunigoe.blogsport.de unter Berichte oder über die Fachgruppe KA/EE anfragen.

Zu c.
Termin der nächsten KAEE-VV: 09.06.2009, 18:30 in PH 05

zu d:
Universitätsweite VV: 10.06.2009, 18:00 in ZHG 010
Bildungstreik-Woche: 15.-19.06.2009 bundesweit
Stadtbündnise Bildungsdemo mit Schüler*,Student*, Lehrer* und Erzieher*innen: 17.06. 10:00
in ganz GÖ

Extra-TOP für die VV am Dienstag, 9.6.:

Fachgruppen-Neugründung? Transparenz hinsichtlich Kommunikation mit dem Vorstand usw.
Aktionsideen unf Formen des Protestes in der Bildungsstreikwoche/ Alternatives Programm
Forum für weiteren Austausch z.B. durch häufigere VVs, Einbettung von Bildungspolitik in gesamtgesellschaftlichen Kontext?

Protokoll KG Forderungen der VV KAEE
(29.5.2009, 13h, diskutiert auf der 2. VV KAEE am 2.6.09)

Generelle Forderungen

Abschaffung der Studiengebühren und Komplettfinanzierung durch die Landesregierung
Abschaffung bzw. Veränderung des Bachelor- und Mastersystems in seiner derzeitigen Form (mind. Magister / Diplom zurück)
Forschung und Lehre dürfen sich nicht an Kriterien ökonomischer Effizienz,
d.h. kapitalistischer Profitlogik, messen.

Flexible Handhabung des FlexNow entsprechend der individuellen Studienorganisation
Abschaffung bzw. Verlängerung der Regelstudienzeit
Entkopplung von BAFÖG und Credits:
- Wenn im FlexNow nicht genügend Credits nachgewiesen werden können, folgt direkt die Aufhebung der BAFÖG-Förderung. Das kann jedoch auch einfach liegen, dass die DozentInnen Noten verzögert eintragen (lassen).
Erhöhung des BAFÖG-Satzes und der zugehörigen Bemessungsgrenze
Erhalt der Einheit von Forschung und Lehre
Gleichmäßigere Verteilung von Fördergeldern anstatt (standort-)wettbewerbsorientierter Elitenförderung
Bildung ist keine Ware und darf nicht Marktgesetzen untergeordnet werden!
Unquotierter Masterstudiengang für alle Studierenden und Ausweitung des Master-Angebotes
Einrichtung einer studentischen Prüfungskommission zur Überarbeitung und Neuentwicklung von Prüfungsmaßstäben und -arten

Forderungen für den Fachbereich KAEE

Mitspracherechte Studierender
mehr Mitbestimmung für Studierende bei Entscheidungsprozessen, die Seminar- und Studienorganisation betreffen: Lehrangebot muss sich stärker an Interessen der Studierenden orientieren (z.B. Vorschläge sammeln und im Vorstand einbringen)
> Paritätisches Stimmrecht und regelmäßiger Dialog und Austausch von Kritik mit Dozierenden und Studierenden

Studienstruktur und -alltag
flexible und individuelle Gestaltung des Studiums – Flexibilisierug der Studienstruktur zugunsten eigener Interessenschwerpunkte und ‚Entzerrung‘ der konsekutiven Modularisierung
- Entfernung von Modul 7 „Praxisfelder“ aus dem Kerncurriculum des BA.
Stattdessen: Teilnahme auf freiwilliger Basis (Optionalbereich)
Seminargröße verkleinern – Splitten ab einer Seminargröße von 30 Studierenden
> aber nicht absolut, sondern Flexibilität, Bedarfsorientierung
Ausbau des Angebots an Vertiefungsveranstaltungen zu kulturwissenschaftlichen Methoden (hist. Forschen, Feldforschung etc.), Lektüre-/Theorie-Kurse zu einzelnen TheoretikerInnen
Integration von studentischer Selbstorganisation in Form von z.B. autonomen Seminaren ins Curriculum (freiwillige Basis)
Abschaffung der Anwesenheitspflicht in allen Lehrveranstaltungen
Keine TeilnehmerInnen-Begrenzung von Veranstaltungen im Stud.IP (durch Passwort etc.)
freien Zugang zu Handouts, Folien usw. von Lehrveranstaltungen ermöglichen, die selbst nicht belegt werden.
Ausweitung des Exkursionsangebots (internationaler Blick)

Studien- und Prüfungsleistungen:
Selbstbestimmung bei bzw. Flexibilisierung der Auswahl von Prüfungsleistungen
- Abschaffung bzw. Flexibilisierung von Referaten als (zusätzlichen) Studienleistungen
- Abschaffung von Prüfungen in Vorlesungen
(z.B. Einführungsvorlesung, Kulturtheorie-Vorlesung)
Selbstbestimmte Terminwahl bei der Abgabe von Hausarbeiten, Essays usw.
[> AnsprechpartnerIn: Studienbüro Phil.Fak.]
Relation Arbeitsaufwand für Prüfungsleistung und deren Benotung: stärkere Orientierung an Arbeitsaufwand für Studienleistung > Neubemessung der Credits, bsp. Praktikum/Praxisfelder-Seminar?
Nutzung von Spielräumen im FlexNow

darüber hinaus:
Umwandlung von LfbA-Stellen in feste Stellen – tatsächlich handelt es sich nicht um die Übernahme besonderer Aufgaben, sondern um eine Kompensation von Lücken im Lehrangebot
unbefristete Einstellung von mehr Dozierenden zu besseren Bedingungen
- Dozierende müssten weniger Seminare ‚ableisten‘, auf die sie sich besser vorbereiten können – mehr Planungssicherheit für die Folgesemester und eine höhere Studienqualität.
- inhaltliche Spezialisierung würde durch Kontinuität erleichtert.
- Abkopplung der ‚Personalfragen‘ von derzeitiger Kapazitätsberechnung, die Workload und Immatrikuliertenzahlen einberechnet (akzeptable Alternative erarbeiten!)
Abschaffung bzw. Verlängerung der ‚Magister-Frist‘ von 2011 und Verpflichtung des Instituts, Lehrveranstaltungen und Prüfungen für Magister-Studierende anzubieten bis 2012
Austausch Magister / BA / unterschiedliche BA-Kohorten in Form von gemeinsamer Zulassung zu Seminaren, solange dies noch möglich ist (siehe Auflockerung der Modularisierung)
unquotierter Zugang zum Master-Studiengang für alle AbsolventInnen des BA und Ausweitung des Master-Angebots der KAEE (bisher nur CVA?)


Protokoll der 1.Vollversammlung der KA/EE – 26.05.2009

Masterzulassung?
Beschränkte Teilnehmerzahl in Seminaren. Was ist mit dem Rest der Interessierten? Seminare mehrmals anbieten
Zukunftsperspektiven im Beruf
Vertiefung nicht möglich, Zeitmangel
Lernqualität nimmt ab
Zu starre Modularisierung
Wissenschaft kommt zu kurz
Referatsstruktur kaum noch Diskussionsmöglichkeiten
Abschaffung von Anwesenheitspflicht
Vorschlag: Praxisfelder als Schlüsselqualifikation
Vorschlag: Flexiblere Prüfungsleistungen
Termindruck (Abgabe von Hausarbeiten)
Referate meistens nicht selbstgewählt
Mehr Selbstorganisation, mehr selbstorganisierte Seminare
Leistung nicht mit Credits bewerten, inhaltliche Auseinandersetzung
Praxisfelder: Note für ein Referat und nicht für das Praktikum an sich
Leistungen sind national wie international nicht vergleichbar. Uniwechsel + Auslandssemester
Als Bachelor bleibt man unter sich, in seinem Semester  kein Austausch möglich
Bachelor- und Magisterseminare werden getrennt, auch wenn noch freie Plätze im Seminar sind  Leseseminar Foucault
Steife Seminare, stressige Atmosphäre
FlexNow ! viel zu starres System, vorhandene Spielräume werden nicht genug genutzt
Für Erstis Handout formulieren, dass auch eine andere Reihenfolge der Seminare möglich ist
Keine strenge Reihenfolge der Module (Beispiel: Modul 8 als Voraussetzung für Modul 9)
Optionalbereich schon im ersten Semester möglich (zu: Handout Erstis)
Regelstudienzeit bei starrem Modulplan nicht unbedingt einhaltbar
Freiwillig belegte Seminare teilweise nicht anrechenbar (Modul 8 mit zwei verschiedenen Themen nicht anrechenbar)
Keine Zeit für freiwillige Teilnahme an Seminaren
Vorschlag: keine Wissensabfrage in Vorlesungen, sondern im parallel laufendem Seminar (nur eine Prüfung anstatt zwei)
Mittelbau involvieren !
Zu viele Hausarbeiten, besser nur wenige dafür mit größerem Umfang
Studiengebühren; Belastung durch Bachelordruck und Studiengebühren  staatliche Einrichtung !
2011  enorm großer Arbeitsaufwand für die Dozenten
Frage: Werden alle Magister bis dahin überhaupt fertig?
Verlängerung ist möglich, aber unerwünscht
Prinzipiell: Exmatrikulation bzw. keine Annahme der Magisterarbeiten
Bis 2011 muss Studienqualität gesichert sein bzw. verbessert werden
Mangelnde Kommunikation unter den Unis, keine Beratertätigkeit der bachelorerfahrenen Unis
Keine Teilnehmerbegrenzung im stud.ip  Wissensbegrenzung
Reader, Bücher und Kopien  Studiengebühren?
Bessere Organisation von Exkursionen (1.Sem Exkursion nach Berlin)
Exkursionen auch international

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Biologie VV

Vollversammlung der Biologen 13.05.09 120-160 Leute anwesend

Tagesordnung:
Begrüßung
Termine/Aktuelles aus dem Studium
Bundeweiter Bildunsstreik

Begrüßung:
Begrüßung
Was ist VV
Warum wird diese Veranstaltet

Termine/ Aktuelle aus dem Studium:
Termine zur Masterbewerbung
Diskussion über Skandal an der biologischen Fakultät
Party, Streiktermine, Streikseiten..etc

Bundesweiter Bildungsstreik:
Aufruf zur Mobilisierung/Reflektion der Misstände (zwei Vorträge)
Aktivierungsphase (Ideensammlung + Mobilisierung der Redner aus dem Publikum)
Koordination (Gruppenbildung + e-mailsammlung für weitere Interessenten/Informationsplattform)
Output: 20 Leute im AK, ca. 100 e-mailadressen für den Infoverteiler
Infoverteiler: 100%bildungsstreik-bio-goe@gmx.de
AK-Verteiler: AK-Bio%mascha.s@gmx.net

Forderungen:
1.mehr Freizeit im ersten Semester, da man sich als StudienanfängerIn erst in das Studium an der Universität einfinden muss.
2.Aufweitung des Bachelors auf mehr als 6 Semester.
3.Studium generale kommt zu kurz.
4.Lockerung der Reihenfolge der Module, nicht jede Reihenfolge scheint nachvollziehbar.
5.FlexNow-Zugang bei der Studienberatung lassen.
6.Protokolle für die Nebenfächer sind zu umfangreich. (Benotung)
7.Klausuren und die Nachschreibe-Klausuren sollten das gleiche Niveau besitzen.
8.Weniger als die momentanen 150 ECTS für die Masterbewerbung.
9.Wochenende ist unantastbar!!
10.Aktualität des Studienführers ist zu bemängeln!!
1.z.B.: Fachvertiefung Biochemie: Es stehen falsche Informationen im Studienführer, die das Studium in Einzelfällen verlängern können->Planung des Studiums nicht möglich!!
11.zu großer Aufwand der Nebenfächer (Benotung der Nebenfächer, muss das sein??)-->wir sind Bios.
12.bessere TutorenInnen.
13.Bulimie-Lernen ist nicht effektiv für das Wissen der StudentenInnen, es sollte Zeit zur Vertiefung gegeben werden, spätestens im Master!!
14.Vorlesungen sollten jedes Semester angeboten werden.
15.Verbindliche Termine für Vorbesprechungen etc., man muss planen können-->momentan nicht möglich.
16.Didaktik für BiologenInnen sollte abgeschafft werden.
17.Weniger Überschneidungen der Veranstaltungen und auch der Klausuren.
18.Kopplung der Vorlesungen mit den Praktika.
19.Arbeitsaufwand für ECTS sollte vergleichbar und einheitlich gehandhabt werden.
20.Zahlungen der Studiengebühren und Semestergebühren sind verfrüht, man kann in den Semesterferien nicht mehr für die Studiengebühren arbeiten.
21.Koordination zwischen den Fakultäten sollte besser laufen.
22.Überschneidungen (Gansert)
23.Englischprüfungen unrealistisch (60% Regel).
24.Exmatrikulationen sollten nach drei Fehlversuchen nicht geschehen.
25.Die Lehramtsausbildung sollte an die Schule angepasst werden, es wird ein umfassendes Wissen benötigt und keine starke Vertiefung einzelner Fächer.
26.LehrämtlerInnen sollten die Tutorien halten.

außerdem: der AK braucht händeringend Unterstützung für die NORDUNI, da da oben nicht viel los ist und wir das ändern wollen, kontakt: mascha.s@gmx.net

Angedacht (schon aus den AK-gruppen): Podiumsdiskussion mit den Koordinatoren der Biologischen Fakultät
Di nachmittag und Do vormittag: Workshop zum Thema „Biologiebachelor der Zukunft“
und ein Bücherflohmarkt (da fehlt aber bisher die Kapazität)

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Fakultätsweit Bio/Psycho VV

Fakultätsweite VV_Bio/Psycho Protokoll 03.06.2009

TOPS:
1.Begrüßung
2.Verabschiedung der Tagesordnung
3.AStA
4.Vorstellung des Streikes/der AK´s (zuerst allgemeine Info)
5.Forderungen
6.Finanzierung
7.Termine
8.Verschiedenes

Anwesend: Psychologen, Biologen, FS/BG Bio, FG Psychos, AstA ….ca 100-130 Leute

TOP2: Die Tagesordnung wird angenommen, 3 Gegenstimmen, 2 Enthaltungen
Filmprojekt wird vorgestellt und akzeptiert (0 Gegenstimmen, 11 Enthaltungen)
Anna stellt Konzept des Bildungsstreiks vor

TOP3: AStA unterstützt konstruktive Projekte --> individuelle Anträge stellen
2 Punkte kritisch: alle Verbindungen werden in die rechte Richtung gerückt, Banken besetzen
Forderung, dass AstA den Bildungsstreik an der Uni Gö unterstützen soll und nach außen tragen soll
„Die Öffentlichkeitsarbeit des AstAs ist sehr fraglich im Moment, da geb ich dir Recht“ (Konstantin Brand)

TOP4:
Aks der Bios: 1 AK „Koordination, Prüfungsordnung, Mobilisierung“
2 Grundideen:
1.Studienberatung, Prüfungsamt, aktuelle Infos --> Leute (4 Personen: Gansert, Schürer, Braun, Brau-Stromayer) aus dem Dekanat sollen eingeladen werden zu einer Podiumsdiskussion
2.2 Workshops (Di und Do): Bachelor der Zukunft entwerfen (Vernetzung von Instituten)
Infoverteiler: 100%bildungsstreik-bio-goe@gmx.de

AK Master/Bologna (Psychos): Aktion Parcours; Bachelor soll symbolisch dargestellt werden; Schwierigkeit, einen Masterplatz zu bekommen; Zeitdruck; Alternativen zum Master (+/-); Flyer „du bist raus“; Petition: Masterplätze für alle; Ausweitung auf Biologie?
Ansprechpartnerin: annahittmeyer@hotmail.com

AK Diplom: schlechte Abwicklung des Diplomstudiengangs, besonders benachteiligt sind Studis mit Urlaubssemestern (Ausland, Schwangerschaft…); offener Brief an die Dozenten mit konstruktiver Kritik (Platzkontingent im Master, bestimmte Seminare); Aktionen: Bett in der SUB, Herantreten an die Öffentlichkeit (GT)
Ansprechpartnerin: Verena.Ackermann@gmx.net

AK Remmidemmi: Aktionsmotto „Reproduziert euer auswendig gelerntes Wissen und bringt euren Frust zum Ausdruck“ (Straßenmalaktion); Zelten vorm GEMI
Kontakt: akremmidemmi@yahoo.de, Mi, 14h, Leute erwünscht!!

AK Workload/Psychohygiene: übermäßiger Workload, Bedingungen zur Psychohygiene (Ansprechpartner, Kurse zu Stressmanagement); Infopoint; Alltagsfotos von Bachelors zum Erstellen einer Collage; evtl. Seminar zu autogenem Training; Daten erheben an der Uni
morgen, 12h, Turmmensa
gast.anna@gmail.com

AK alternative Uni: momentan: Bildung=Leute heranziehen für den Arbeitsmarkt; Veranstaltungen, die in der Bildungsstreikwoche angeboten werden, offen für alle; praktisch erproben, wie Uni aussehen muss, damit man später nicht nur für den Chef arbeiten muss; alternatives Vorlesungsverzeichnis
Ansprechpartner: bgierk@uni-goettingen.de

AK Mobilisierung/Demo: Kurzfilm wurde gedreht (uniweite VV: Einstieg); Aktion „kollektiver Zusammenbruch“ (Di, 12h --> Mobilisierung für die Demo); symbolische Aktion: Unterschriften aneinanderkleben (an öffentlichem Platz)
Ansprechpartnerin: j.n.mueller@hotmail.de

AK Dialog Profs: konstruktiver Dialog mit den Profs, langfristiges Projekt; Brief an alle Dozenten (Verteilung der Masterplätze), Reliabilität und Validität von Klausuren; warum Klausuren; Aufteilung von Seminaren und Vorlesungen; Event mit den Dozierenden planen (Grillen ode Paddeln); keine regulären Veranstaltungen in der Bildungsstreikwoche Beteiligung an der Demo; Fragebogenaktion am Institut (Studienzufriedenheit, Master) ; Ausweitung auf Biologie
Mit, 12h: Treffen mit Dozierenden
Ansprechpartnerin: anne_gutmann@gmx.de

AK Studiengebühren: Auflockerung der Studiengebührenregelung auf Landesebene kritisch; ABSCHAFFUNG der Studiengebühren, ordentlicher Einsatz der Studiengebühren
Ansprechpartnerin: annalen@web.de

(Forderungen werden von Annalena + weitere Person weiterführend ausformuliert)

TOP5
Forderungen
1.Die Creditpointvergabe soll der Arbeitszeit entsprechen; Klausuren und Nachklausuren sollen das gleiche Niveau haben; Noten weg von den Nebenfächern, Fokus auf Biologie; Ringklausur anders strukturieren; Klausurtermine und -orte optimieren; Überschneidungen von Vorlesungen vermeiden; Homepage + Studienführer sollen aktuell sein
2.Masterplätze ohne Beschränkung
3.Diplomstudiengang soll ordentlich auslaufen; Veranstaltung auch für Diplomstudierende
4.Verringerung des Workloads, Neuberechnung der Stunden, mehr Konkretisierung
5.bessere psychologische Gesundheitsversorgung (inkl. Prävention)
6.mehr Zeit für Arbeit, Ehrenamt, Familie, Freizeit, Soziales, Persönlichkeitsentfaltung
7.Studieninhalte sollen mit den Studierenden gemeinsam abgestimmt werden, Mitgestaltung der Lehrveranstaltungen
8.demokratische Struktur der Hochschule muss erhalten und verbessert werden + Abschaffung der Stiftungsstruktur
9.Eine Hochschule muss kritische Bildung ermöglichen (nicht nur für den Arbeitsmarkt ausgebildet werden); Unabhängigkeit von Drittmitteln
10.Mobilität im Bachelor- und Mastersystem umsetzen, mehr Selbstbestimmung
11.reliable und valide Klausuren und Prüfungen, transparente Bewertung, Objektivität
12.Wahlfreiheit (z.B. Soft Skills, fachfremde Bildung, z.B. 20 Credits), Studium Generale, weniger Verschultheit
13.bessere Vergleichbarkeit der Noten und Credits? mit anderen Unis (ECTS-Noten)
14.Anerkennung von Kursen, unabhängig von FlexNow
15.Abschaffung von Studiengebühren (PUNKT 1)
16.Ermögichung von 3-Monatspraktika
17.Kurse sollen jedes Semester angeboten werden --> Flexibilität
18.Beteiligt euch am Bildungsstreik und lasst euch nicht entmutigen. Unser aller kritisches Bewusstsein hat Relevanz!
19.Man sollte ohne persönliche Konsequenzen Kritik in der Uni äußern können
20.Freiversuche
21.Ehrenamtliches Engagement soll in Form von Credits angerechnet werden können
22.Bafög über die Regelstudienzeit hinaus

(2 Gegenstimmen gegen das Gesamtpaket, 2 Enthaltungen) angenommen

TOP6
Finanzierung: Fachgruppen und Fachschaft unterstützen die Aks, Farben + Geld vorhanden -> einfach anfragen; ZEITNAH (zwischen Einkauf und Bon-Abgabe), am 10.6. ist PIRATENPARTY im JUZI zur Unterstützung des Bildungsstreiks, als Pirat ist es günstiger

Termine
10.6. uniweite VV (18h) + Piratenparty
Mittwoch, 17. Juni: Fahrraddemo; große Demo um 10.30h
Zeltcampus
48h-Uni der Chemiker
19. Feier von den Sowis

23.Beteiligt euch am Bildungsstreik, seid keine Marionetten des Bildungssystems
24.Informiert euch übers StudiVZ

Verschiedenes
Beteiligung der Biologischen Fakultät am Bildungsstreik (einstimmig)

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Philosophie VV

Protokoll der Vollversammlung am Philosophischen Seminar im SoSe 2009
======================================
TOPs
1) Moderationsnotizen/ Planung im Vorfeld
2) tatsächlicher Ablauf in Kurzform
3) Ergebnisse
3.a) gesammelte Kritikpunkte
3.b) Ergebnisse der Munkelrunden
3.c) daraus resultierende Kleingruppen
Anhang: Moderation der Vollversammlung
======================================
TOP 1 – Moderationsnotizen/ Planung im Vorfeld
Wir hatten im Vorfeld ein Treffen der Moderierenden, in dem der Ablauf und insbesondere die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen detailliert besprochen und geplant wurden. Die Moderationsnotizen, die dabei entstanden sind, befinden sich am Ende dieser Datei im Anhang.

TOP 2 – tatsächlicher Ablauf in Kurzform
A.Sammeln von Kritikpunkten als Brainstorming
+ über Beamer visualisieren
B.Munkelrunde* zu 2 Fragen:
1. Frage:1. Frage:1. Frage:1. Frage: Mit welchen Aktionen kann auf das Problem X aufmerksam gemacht werden?
2. Frage:2. Frage:2. Frage:2. Frage: Welche Lösungen für das Problem X sind denkbar?
+ Sammeln und Visualisieren der Ergebnisse aus den Munkelrunden
(* mit ‚Munkelrunden‘ sind spontane Gesprächsrunden á 4 Leute gemeint, die sich so bilden, wie sie gerade zusammensitzen)
C.Auf dieser Basis: Bildung von Kleingruppen (mit BeeGees als Bezugspunkten)
D.Allgemeines Auseinanderlaufen und Grillen vorm Seminar

TOP 3 – Ergebnisse
Insgesamt ist der Plan gut aufgegangen. Die einzelnen Elemente wurden gut angenommen. Bei der Kritiksammlung glitt es hin und wieder etwas in Richtung Diskussion ab, war aber noch im Rahmen. Insbesondere der Übergang zu den Mauschelrunden war sehr flüssig, es haben sich sofort Gesprächsrunden gebildet, die Zeit wurde voll ausgeschöpft. Ursprünglich war geplant im Anschluss an die Ergebnissammlung aus den Mauschelrunden noch in den KGn zu arbeiten und zur Ergebnissammlung nochmal zusammenzukommen. Es sind zwar bis auf zwei Leute alle in Kleingruppen hineingegangen (einer der beiden stellte sich jedoch später als Holzminda Bursche heraus). Dort wurde aber nicht mehr gearbeitet, sondern vor allem Termine vereinbart, bevor es sich auflöste. Die Mauschelrunden haben ein gutes Stück dazu beigetragen, dass die Aufteilung in die KGen funktionierte, da dort bereits für die Meinungsschärfung wichtige Vordiskussionen liefen. Der technische Aspekt der Aufteilung hat dadurch reibungslos funktioniert, dass für jede Kleingruppe BeeGees Anlaufpunkte gebildet haben und somit diese Hemmschwelle wegfiel (in den KGn wurde dann aus Selbstorga-Aspekten betont, dass sie nur die Anlaufpunkte bilden und keine Moderations- oder sonstige Leitungsfunktionen übernehmen). Nicht ideal war die Visualisierung des Ablaufs, was sich anhand verschiedener Nachfragen zeigte. Das konnte aber durch die Moderation ausgeglichen werden.

TOP 3.a – gesammelte Kritikpunkte
●kein selbstbestimmtes Studium – eher credits hinterherrennen (creditpointjagd)
●Arbeiten und Referate als Selbstzweck? (sinnlose Veranstaltungen und Prüfungsleistungen, die nur wegen der unsinnigen Prüfungslast abgearbeitet werden müssen)
●keine Zeit zum Lesen, Klausur ist nur Wissensabfrage
●Noten zählen, nicht mehr Inhalte
●Verstehen tritt hinter Prüfungen zurück
●Oberflächlichkeit – nur noch auf Prüfung lernen
●Studium in 6 Semestern zu straff (studium bleibt oberflächlich)
●Zeitdruck zu hoch (eher Module abarbeiten) – Selbstengagement schwierig
●8 Seminare + Tutorien + Essays + HA + …
●unmgl. unter 51h pro Woche zu kommen
●dumme Klausur am Ende trotz Essay
●4 Hausarbeiten/12 Essays im Semester sind zu viel (und 2 Wochen pro Hausarbeit zu wenig, Wissenschaftliches Arbeiten oder Vertiefung sind so nicht möglich)
●60h pro HA unmöglich
●Studiengebühren
●Arbeiten neben Studium schwierig
●finanzielle Belastung durch Bücher – Skripte müssen gekauft werden
●nur ein Seminar mit klassischem Autor -> ausweiten
●zu wenig Diskussion in Seminaren (zu wenig und zu wenige beteiligen sich)
●zT Diskos v. Studis abgebrochen wg. Klausur-Irrelevanz («ist nicht klausurrelevant!»)
●leider nur wenig Kritik an den Zuständen vorhanden
●Beteiligung immer von denselben – häufig höhere Semester
●Seminare werden nicht lebendig gestaltet
●Zulassung zum Master aufgrund von Zensuren in Klausuren
●Warum Masterzugangsbeschränkung?
●Besuch von Veranstaltungen aus anderen Fächern nicht möglich
●M.A. in anderem Fach auf Philo B.A. ist unmöglich
●es gibt weder Monofach B.A. noch M.A. Philosophie in Göttingen
●Partys in Uniräumen nicht mehr mgl.
●es ist nicht/ kaum mgl. mehr Kurse anrechnen zu lassen, als vorgesehen (bzw. kein Fachwissenschaftlicher Abschluss zusätzlich mgl.)
●zu volle Seminare: Flexiblere Gestaltung (warum Heidegger als Geschichte der Philosophie?, passendere Seminare), Aufmerksam machen: Brief an die Unileitung, Unterschriften sammeln
●Sinn und Zweck des Studiums. Keine aufoktroyierte Berufsausbildung! Grundeinstellung der Studierenden zum Studium muss sich ändern. Welche Ansprüche stelle ich an mein Studium? Es fehlt das Bewusstsein! – Angst vorm Versagen ist schwer zu Überbrücken, wenn es keine Werte gibt. (Wir brauchen ein echtes Kollektiv, am gleichen Strang ziehen.)
●Anwesenheitslisten kollektiv klauen (Anmerkung Listen sind ohnehin verboten), FlexNow! sabotieren, Flugblattverteilen mit Aktionen (‚Creditpointjagd‘ karrikieren, Theater, Comics zeichnen) verbinden
●Keine Einigkeit inwiefern Probleme bestehen; nicht alles systembedingt: Studierende wollen ja garnicht diskutieren!; statt dessen: gegen Studiengebühren kämpfen!, Bachelorsystem auf 4 Jahre verlängern!, Regelstudienzeit verlängern!
●Hinweis: kopiergeld?
●Didaktik der Lehrenden ist sehr schlecht am philosophischen Seminar, die Basisgruppe hat ein Gespräch mit Prof. Ludwig zu diesem Thema organisiert
●Entwicklung eines Forderungskatalogs
●Selbstbestimmtes Studium: Anwesenheitspflichten abschaffen!, Überblick: Bacheloralltag
●Dozierende mit ins Boot holen

TOP 3.c – daraus resultierende Kleingruppen daraus Studienordnung ändern/ Zeitmangel
-> Dienstag 26.05.’09 18:00 Uhr vorm Phil.Sem.
●mehr credits für Seminare
●weniger HA, Klausuren, Essays, etc.
●Studienordnung u. Angebot angleichen
Mastergestaltung und Abschlüsse -> (mit Studienordnung zusammen)
●Masterzugang
○Beschränkungen aufheben
○Zugang erleichtern
●Masterordnung/ Abschlüsse
○Monomaster Philo
○mehrere Abschlüsse
Seminargestaltung/ Hochschuldidaktik -> Dienstag 26.05.’09 20:15 Uhr Treffpunkt per mail
finanzielle Belastung Studiengebühren -> (mit Hochschuldidaktik zusammen)
●bekämpfen
●verteilen
●Zusatzgelder aus anderen Töpfen?
Demo/ Öffentlichkeit/ Bildungsstreik -> Mittwoch 20.05.’09 18:00 Eingang blauer Turm
●Selbstverständnis
○Auswirkungen erforschen
○auf andere Studis einwirken
○Vernetzung
Anhang: Moderation der Vollversammlung
Moderation der Vollversammlung(Philos.Sem. SoSe 09)
0.Generelle Anmerkungen
·KEINE DIFFERENZIERUNG ZWISCHEN WIR/IHR! WIR SIND DIE STUDIERENDENSCHAFT!
·Zu den Studierenden setzten, und auch 4er Gruppen bilden und motivieren!
·BGler sollten sich bei der Kleingruppenaufteilung im GANZEN SAAL und nicht nur vorne Verteilen!

1.Vorstellung
·Vorstellung der Moderation
·BG Vorstellung: Fachgruppe, stellen der FachgruppensprecherInnen; Plattform für politische Interessenvertretung von Philosophie-Studierenden bei genereller Offenheit für andere; Interessensvertretung mit politischem Anspruch/Austausch (Diskussion); Organisation der O-Phase, offizielle Gremien (Studienkommission), Runder Tisch, GPK, Logikwochenende
·Erwähnung des Bildungsstreiks und des Zusammenhangs zwischen diesem und der VV bei gleichzeitiger Erklärung der hierarchisch-strukturellen Unabhängigkeit dieses von jenem
·Motivation der VV: Sammeln und erfassen der Probleme im Studium, Suchen und Aufzeigen von Lösungswegen (es gibt keine einfache/einzelne/bequeme Lösung), Bewusstsein schaffen für gemeinsame Probleme und gemeinsame Kompetenz, Organisation(/Solidarisierung) zur Abhilfe; „das Problem löst sich nicht von selbst, aber wir können mit anderen Zusammenarbeiten.“ (Andere Studierendengruppen, Profs, Mittelbau…)
·Ablauf der VV:
a)Kritikpunkte und Festhaltung dieser
b)Munkelrunde zu 2 Fragen
c)Sammeln und Visualisierung der Ergebnisse der Munkelrunde
d)Auf dieser Basis: Bildung der Kleingruppen (von Basigruppenmitgliedern deligiert)
e)Vorstellung der Ergebnisse der KGen: Wann ist das nächste Treffen und kurze Darstellung der Planung.
f)Grillen
2.Sammeln von Kritikpunkten
·Warum sammeln? Nur wir kennen die Probleme, keine oktroyierte objektive Feststellung?
·Brainstorming und keine Diskussion zur Frage „Was gefällt euch nicht an
eurem Studium?“. Finden der SUBJEKTIVEN Probleme, daher keine Diskussion, keine Evaluation der Kommentare. Festhalten der Vorschläge per Beamer und PC.
·Anbieten von Mikrofonen und damit Start der Kritikphase
·Kritikphasenende
3.Munkeln im Dunkeln (10 bis max. Minuten)
·Zwei Leitfragen zu den gesammelten Kritikpunkten: Aktionsformen? Lösungsinhalte? (unvollständig)
·Warum eine Munkelphase? Weiterkommen, Kreativ werden, Ideenfindung, Angenehmer/Anonymer.
·In Vierergruppen organisiert, beliebige Nachbarwahl
·Auf anschließende Vorstellung hinarbeiten
·Beenden der Munkelphase durch ein Signal (mystischer Natur?), 5 Minuten Spielraum
4.Sammeln der Munkel-Ergebnisse
·Vorstellung der Ergebnisse der Gruppen
·Bekanntmachung der Kleingruppen-Einteilung + mögliche Ergänzungen
·Verteilung der BGler, die die Kleingruppen symbolisieren.
·Ausarbeitung konkreter Problemstellungen der KGs
·Selbstorganisation: KG als wiederkehrende (Terminfestlegung), selbstständige Gruppe
·Gruppenformalitäten: Protokoll, Vorstellung (stellt Ergebnisse und Termin vor), (und mögliche Moderation), Feedbackrunde in den KGs
·Teilnehmer sollen sich auf BGler verteilen. (Mehrfache Teilnahme möglich, Gruppen stellen sich hinterher vor.)
·Start der Verteilung

5.KG-Arbeit (30 bis max. 45 Minuten)
·Beenden der KGs durch erneuten Soundeffekt, 15 Minuten Spielraum

6.Vorstellen der KG
·Entlassung und Schluss-Segen
·Ankündigung des Grillierens

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Romanistik VV


WiWi VV


Anglistik VV


Kunstgeschichte VV


Lehramts VV


Biologie VV


Fakultätsweit Bio/Psycho VV

Mobilisierungskram

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vollversammlungen plakate

    flyer vollversammlungen

flyer vv

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    1. Plakate zum Bildungsstreik

privatleben

mastern

nächte

klausuren

Redebeitrag uniweite VV

Ich will einsteigen mit einem Zitat:
In einem Gutachten zur Reform der Studienbedingungen heißt es über die neuen Studiengänge: „Während die Mehrzahl der Studenten nach diesem Studium die Hochschulen verlassen wird, erhalten die an der Forschung interessierten und für sie befähigten Studenten in einem Aufbaustudium die Möglichkeit ihre Fähigkeiten zu entfalten“ Aus welchem Jahr stammt dieses Zitat? Es stammt nicht aus der der reaktionären Hexenküche des „Centrums für Hochschulentwicklung“, jenem neoliberalen Think-Tank, das seit Jahren den Einflüsterer für jede miese Idee gemacht hat, mit der wir uns an der Uni herumschlagen müssen; wie zum Beispiel die Studiengebühren. Das Zitat stammt auch nicht aus dem Haus unseres konservativen Wissenschaftsministers Stratmann oder seiner Kollegen in Hessen oder NRW.
Es stammt aus einem Gutachten des Wissenschaftsrates aus dem Jahre 1966. Ja richtig 66. Denn all die Ideen, die wir jetzt am eigenen Leibe zu spüren bekommen sind nicht neu. Bologna – das ist alter Wein in neuen Schläuchen!
Auch damals hatte die Politik durchaus düstere Pläne mit den Universitäten. Diese Pläne wurden von der Studierendenschaft als „Technokratische Hochschulreform“ erfolgreich bekämpft.
Mehr noch. Es wurden noch weitere Verbesserungen erkämpft. Darunter die Abschaffung der Studiengebühren 1970.
Was ist nun der Unterschied zwischen 1966 und 1970 auf der einen Seite und heute: Juni 2009?

Der Unterschied zwischen damals und heute sind nicht die finsteren Pläne der Politik. Der Unterschied zwischen damals und heute sind wir Studierenden, die sich diesen widersetzen und eigene Forderungen entwickeln müssten.
Mit diesem Prozess stehen wir gerade erst am Anfang.
Über fast eine Studierendengeneration hinweg wurde die Einführung dieses Unsinns vor dem wir jetzt stehen von uns tatenlos hingenommen.
Es wurde über uns geschrieben, wir wurden untersucht von Forschern, die uns – oh Wunder – attestieren wir würden uns nicht mehr gesellschaftlich engagieren und alles über uns ergehen lassen.
Nun ist es Zeit, dass wir uns zu Wort melden und diesen Entwicklungen die passende Antwort erteilen.
Die ersten Schritte haben wir gemacht.
In einigen Fächern und Fakultäten haben Vollversammlungen statt gefunden, in denen wir darüber diskutiert haben, was uns das Studium über das erträgliche Maß hinaus zur Last macht.
Was ist dabei herausgekommen?
Es ist
Die hohe zeitliche Belastung, die uns wie am Fließband studieren lässt.
Es ist der Notendruck, der uns die Luft zum atmen nimmt.
Es ist ein Prüfungsunwesen das absurde Außmaße annimmt
Wozu führen denn die so genannten Durchlaßquoten vom Bachelor zum Master? Sie führen zu der ständigen Angst, das der Bachelor zur Sackgasse wird. Sie führen zu Konkurrenz unter uns und verhindern, dass wir uns gegenseitig unterstützen.
In der Schule wurden die Noten der Klasse nach jeder Klausur an die Tafel geschrieben. Heute können wir im Flex Now jederzeit sehen ob wir mit unserer Leistung unter die TOP 5 kommen, die es in den Master schaffen.
Und immer die quälende Frage: Reicht die 50 Stunden Woche doch nicht aus? Wie kann ich mich noch selbst ein bisschen besser optimieren, um in der verdammten Tabelle weiter nach oben zu rutschen?
All das ist nach jedem vernünftigen Maßstab eine Zumutung!
Eine unnötige Zumutung !
Denn dass wir anders mit weniger Druck und selbstbestimmter studieren konnten, haben die letzten 40 Jahre gezeigt.
Noch bis vor einigen Semestern war es möglich im Rahmen des Magisterstudiums,
selber Schwerpunkte zu setzen,
Aktivitäten außerhalb der Uni, die mehr sind als Praktika
ein Studium ohne Credit-Points
sich rechts und links des eigenen Faches umzuschauen.
Es war möglich 5 Jahre durchzustudieren ohne Angst haben zu müssen, nach drei Jahren vor die Tore der Uni gesetzt zu werden.
Es war möglich, sich den Stoff qualitativ anzueignen; in die Tiefe zu gehen anstatt in einer Woche 4 Referate durchrattern zu müssen.
Wenn wir hier etwas verändern wollen, müssen wir zu einer Bewegung werden. Zu einer Bewegung von Bildung und Selbstbildung. Wir müssen verstehen, was da eigentlich über uns herein gebrochen ist.
Wo kommen diese Veränderungen her?
Wer ist dafür Verantwortlich?
Welche Ziele werden damit verfolgt?
Warum fällt es uns so schwer zu glauben, dass es möglich ist, sich erfolgreich für unsere Interessen einzusetzen?
Wer profitiert davon, dass wir glauben, dass sich nichts ändern lässt?

Viele – selbst Studierendenvertrer_innen – wollen uns noch immer weiß machen, dass der Bolognaprozess eingentlich eine gute Sache ist.
Aber wenn der Bolognaprozess dafür sorgt, dass Bildung zunehmen zur Ware wird, dann liegt das nicht an einer schlechten Umsetzung.
Es liegt daran dass das explizit die Absicht hinter diesem Prozesses ist. In dankbarer Deutlichkeit heißt es in der Bologna-Erklärung Ziel sei die (Zitat) „Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulraums“.
Wir sollen durch die Studienstruktur zu ständiger Selbstoptimierung getrieben werden. Als kleine UnternehmerInnen unserer selbst, sollen wir uns vor jeder Freizeitaktivität fragen, ob sie nicht eine Ablenkung von der Entwicklung unserer Humanressourcen darstellt.
Bin ich nur in der Mitte des Klassenrankings, weil ich es tatsächlich gewagt habe auch mal unter der Woche weg zu gehen?
Drei Jahre unter diesem Stress – kein Wunder das die psychosoziale Beratungsstelle den Ansturm kaum noch bewältigen kann.
Wir stehen mit unserem Kampf nicht allein da. Fast keine Gruppe an der Uni profitiert von diesen Entwicklungen.
Der Mittelbau bekommt immer mehr Aufgaben aufgedrückt, unter deren Last es immer schwerer wird wissenschaftlich zu arbeiten.
Außerhalb der Hochschule formieren sich die SchülerInnen und die Eltern, um gegen den baldigen LehrerInnenmangel und das Turboabitur zu revoltieren.
Bundes- und Europaweit wird dieser Protest koordiniert
Die Bildungsstreikwoche ist der Auftakt um uns europaweit die Kontrolle über unsere Bildungs- und Lebensbedingung zurück zu erkämpfen!

Was genau ist bisher in Göttingen passiert?
In vielen Fächern treffen wir uns seit einigen Wochen, um gemeinsam zu überlegen, welche Zumutung wir bekämpfen wollen und welche Vorstellungen von einem besseren Studium wir ihnen entgegen zu setzen haben.
Wir analysieren, wer die EntscheidungsträgerInnen sind und wie wir sie unter Druck setzen können um unsere Vorstellungen durchzusetzen.
Denn die etablierten Wege der Gremienarbeit sind für uns definitiv an ihre Grenzen gestoßen.
Was heißt das, Gremienarbeit? Hier sollten eigentlich Dozierende und Studierende über Inhalt, Ausrichtung und Ziele des Studiums beraten und entscheiden. Es sind jedoch in den vergangen Jahren eben diese Gremien gewesen, die sich zu Erfüllungsgehilfen des Bologna-Prozesses gemacht haben. Sie haben einfach die von außen – von Politik und Wirtschaft – an die Unis herangetragenen Ansprüche umgesetzt.

Es ist deshalb an der Zeit, diesen Kräften öffentlich entgegen zu treten und laut zu sagen: NEIN. Ihr habt seit Jahren über unsere Köpfe hinweg entschieden – damit ist jetzt Schluss.

Wir können den Bologna- Prozess nicht von heute auf morgen aufhalten. Aber wir können gemeinsam hier und heute beginnen, uns für bessere Studienbedingungen einzusetzen. Wir können
für eine Semesterwochenstundenzahl streiten, die zu bewältigen ist
für eine sinnvolle Anzahl von Prüfungen sorgen
müssen die Prüfungen immer nur in stumpfen Abfragklausuren bestehen?
Wir können uns gemeinsam gegen die Durchlassequote in den Seminaren wehren. Stellen wir die verantwortlichen der einzelnen Fächer zur Rede!

Wir stehen jetzt vor eine großen Chance für unsere Studierendengeneration.
Zum erstem Mal reden wir, anstatt das immer über uns geredet wird.
An vielen Orten zeitgleich regt sich koordinierter Widerstand. Diese Chance müssen wir nutzen!
Das heißt für jeden und jede Einzelne: Ihr müsst Euch fragen, was ihr zu den anstehenden Aktivitäten beitragen könnt!
Gibt es bei dir am Fach schon Vollversammlungen?
Mit welchen Aktionen können wir gemeinsam in die Öffentlichkeit gehen? Wird in Euren Seminaren, in Euren Übungen und in Euren Vorlesungen schon über den Bildungsstreik gesprochen?
Sorgen wir dafür, dass wir entscheiden, wie wir leben und lernen wollen. Gemeinsam, solidarisch. Jetzt!

Koordination „AK Mobilisierung“

Auf dieser Seite werden die verschiedenen AKs zur Mobilisierung aufgeführt, Ihr findet hier Kontaktadressen zu den einzelnen AKs der Fächer und zum Universitätsweiten AK Mobilisierung.

AG Mobilisierung uniweit:

Herzlich eingeladen sind AK MOBILISIERUNG einzelner FACHBEREICHE, die Organisatoren der uniweiten VV und INTERESSIERTE EINZELPERSONEN. Es geht vor allem um die SAMMLUNG VON AKTIONSFORMEN und die Bündelung von Ideen und Ressourcen der einzelnen Fachbereiche.

SAMMLUNG VON AKTIONSFORMEN

AKTIONSTAGGESTALTUNG

-Creditpointjagd mittwoch 12Uhr ab Eingang Mensafoyer
-Alternative-Rave
-Infostände mit Kaffee-gegen-Spende
-Exmatrikulator-Rollenspiel am Vorbild Sowi- und Politik-Mobilisierungsak übernehmen
-„Bezahlen oder kritisch denken“, mit geschickten Fragen um Studies zur Selbstreflektions zu bringen
-Flyer mit Aufruf VVs/Streikwoche/Großdemo/Mitgestaltungsmöglichkeiten
-Ansprechpartner für alles
-Creditzombies wandeln über den Campus
-Wasserschlacht
-Hindernisparcours, die den Weg des Bachellors darstellt, schenllstmöglich passieren
-“Burnout“– Kerzenmarsch
-“Frühling der Stühle“
-Flyer erstellen

WEITERE IDEEN:

-Lauti-aktion auf Campus
-Anschriften an Tafel (Streikuni-goe-seite und Aufruf zur Mitgestaltung+ Termin für jeweilige VV und Mailaddresse des Fachbereiches)
-Transpis konzipieren (viel Stoff zwischen Bäume hängen)
-Streikübung ausdenken (symbolische Absperrungen)
-Reise nach „Masterusalem“-3Stühle, 6Personen- Polonaise -->wer keinen Platz ergattert darf seinen Master nicht machen
-Flashmobb
-Creditpointgutscheine verschenken mit aufruf zum Bildungsstreik
-Mahnmal aufstellen
-Kollektiver Zusammenbruch um damit eine Straße fiedlich zu versperren
-Praxissimulation einer Feldforschung
-Theaterstück
-Hüpfburg aufstellen

GRÖßERE PROJEKTE:

-alle Aktionen bewusst in der Norduni durchführen lassen
-Open-air-kino organisieren (filme wären kein problem)
-lebendiger Infostand am Dienstag Abend
-Zeltstadt
-Flyer in der Innenstadt verteilen (Briefkästen); Banner in der Innenstadt aufhängen (ausm Fenster etc.)
-“Master of Universe“-Satirezeitschrift in Streikwoche rausbringen

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Studivz-gruppe (Streikuni Göttingen) mit Thema Mobilisierung:
http://www.studivz.net/Forum/ThreadMessages/8ac4e4b7ed9be2f2/4083c44152decca8

Falls du Fragen zur Durchführung oder Beschaffung von Material hast:
AnsprechpartnerIn: mischlo86(at)gmx.de (Micha)

AK Demo/Mobilisierung Psychologie
- Allgemeine Mobilisierung für die Streikwoche und Mobilisierung für Demo am Mittwoch
- Aufklären der Studenten was der Bildungsstreik beinhaltet und was durch Protest/Streik erreicht werden kann durch öffentlichkeitswirksame Aktionen starten
- außerdem zentrale Aufgabe: Banner und Poster fuer die Demo
AnsprechpartnerIn: j-n-mueller@hotmail.de (Julia) oder Tine-Hofheinz@web.de

AK Mobilisierung Ethnologie
-“Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution“ – Emma Goldmann
Progressiven Mobilisierung während der gesamten Bildungsstreikwoche. Durch die Stadt, Uni, andere Bildungsgebäude und Geschäfte „tanzen“, um Leute auf den Streik aufmerksam zu machen und abzuholen.Unsere Gruppe hat momentan so zehn Mg und würde sich über Zuwachs freuen!
Die Termine werden noch bekanntgegeben!Treffen wird auf jeden Fall aufm Campus bei der Zeltstadt sein.Dort könnt ihr euch dann mit Schildern eindecken und mit uns loslegen.